StringendoZürich

2006 erneuert sich Stringendo konzeptionell. Die Idee, arrivierte MusikerInnen in Projekte mit den Nachwuchs-Generationen einzubinden, lässt eine professionelle Gruppe entstehen: Stringendo Zürich.

Wichtige Impulse kommen in der Anfangszeit u.a. vom damaligen Zürcher Tonhalle-Bratschisten Marius Ungureanu, der sich als passionierter Kammermusiker, Komponist und Anders- bzw. Quer-Denker vehement-kreativ für Stringendo einsetzt,- sozusagen als einer der innovativen „Gründerväter“ von: Our music is different.- Dieses Streichorchester verfolgt seither eine eigene Konzerttätigkeit und tritt auf mit Künstlern wie Hansheinz Schneeberger, Howard Griffiths, Thomas Demenga, Lisa Larsson, Maurice Steger. Nachhaltige „Spuren“ hinterlässt zudem die intensive Zusammenarbeit mit den Barock-Koryphäen Reinhard Goebel (Einstudierung von J.S. Bachs 6 Brandenburgischen Konzerten) und Giuliano Carmignola.- Nach wie vor eng verbunden sind die BerufsmusikerInnen von Stringendo Zürich den nachfolgenden Generationen 14 und 2.0,- durch gemeinsame Konzerte und nicht zuletzt durch den pädagogischen Impetus, der sie verbindet: mit grosser Energie beteiligen sie sich an Workshops, Proben und Kursen mit den jungen Stringendi.

Stringendo2.0

2008 wird die Generation 2.0 gegründet. Ihre MitspielerInnen zählen heute zu den ausgezeichnetsten Schweizer Nachwuchs-MusikerInnen, auf der Schwelle zwischen Talentförder- oder PreCollege-Klassen und Studium. In den Jahren ihres Bestehens wächst die Gruppe zu einer starken, homogenen Einheit mit markantem Profil zusammen.

2012 gewinnt das Ensemble den grössten in der Schweiz ausgeschriebenen Wettbewerb für Jugendorchester, das Valiant-Forum, wo anlässlich des jährlichen Festivals Murten Classics der Gruppe der Erste Preis zugesprochen wird. Daraufhin folgen zahlreiche Anfragen: renommierte Konzertveranstalter engagieren die jungen MusikerInnen, SRF produziert eine Porträt-CD.
2.0 eröffnet die interkantonalen Festkonzerte am Zürichsee, die Grafen Bernadotte laden zum Konzert ins Schloss auf der Insel Mainau, die Stringendo-Talente spielen im Zürcher ZKO-Haus, im Theater 11 und a.a.O.. In Zusammenarbeit mit dem international bekannten Regisseur Ulrich Peter wird ein Auftritt fürs Schweizer Fernsehen choreographiert. In eindrücklicher Erinnerung bleibt auch ein Projekt mit dem Stradivari Quartett unter Leitung des Wiener Geigers Gerhard Schulz (Alban Berg Quartett).

Stringendo14

Stringendo14® ist die momentan jüngste Generation der Stringendo-Ensembles. Seit Dezember 2012 probt der Nachwuchs intensiv unter Leitung von Jens Lohmann und Susanna Unseld, ist kontinuierlich unterwegs zu seinem eigenen Klang, seinem musikalischen „Gesicht“.

Ein erster grosser Erfolg stellt sich 2014 ein: die teilweise erst 10-Jährigen gewinnen beim Zürcher Orchester-Wettbewerb den Ersten Preis,- womit sie definitiv in den Fussstapfen ihrer älteren, erfolgreichen 2.0-Kollegen gelandet sind. Ein mittlerweile gern gesehener Gast sind die jungen MusikerInnen beim Pfingst-Festival im Kloster Fahr wie auch beim Zürcher Kispi-Ball. Weitere Beispiele für Highlights sind das Benefizkonzert für Beat Richners Kanta Bopha-Projekt im Grossen Stadthaussaal in Winterthur (2015) und das Konzert-Rendezvous mit dem Klezmer-Star David Orlowsky (2016). Last not least versetzen die Teens bei der jährlichen Weihnachtskonzert-Mini-Tournée (Zürich-Stuttgart) ein enthusiastisches Publikum in Begeisterung. 

Ab Sommer 2017 ist die Generation Stringendo14 organisatorisch (wieder) unter dem Dach von Musikschule Konservatorium Zürich MKZ beheimatet und hier als Orchester ins Kursangebot integriert.

Stringendo4Kids®

Zur Zeit existiert nur als eingetragene Marke: Stringendo4Kids®. Es ist die Zukunftsmusik, der Nachwuchs von morgen. Stringendo ist immer im Fluss,- in Erwartung der nächsten Generation, die in dieses Format schlüpfen, sich entpuppen und entfalten wird.